· Pressemitteilung

Die Fiaccolata erreicht Bayern: BRK Neu-Ulm übernimmt die Fackel der Menschlichkeit

Mit einer symbolträchtigen Übergabe an der Donau erreichte die Fiaccolata 2026 erstmals Bayern. Gemeinsam mit hochrangigen Gästen aus dem Deutschen und Bayerischen Roten Kreuz übernahm der BRK-Kreisverband Neu-Ulm die Fackel der Menschlichkeit vom DRK-Kreisverband Ulm und setzte damit ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt, Solidarität und gelebte Menschlichkeit.

Neu-Ulm. Ein besonderes Zeichen der Menschlichkeit erreichte am Freitag den BRK-Kreisverband Neu-Ulm: Im Rahmen der Fiaccolata 2026 übernahm das Bayerische Rote Kreuz die Fackel der Menschlichkeit vom DRK-Kreisverband Ulm. Damit wurde Neu-Ulm zur ersten Station der Fiaccolata in Bayern.

Die symbolische Übergabe fand an der Donau statt, die als natürliche Grenze zwischen Baden-Württemberg und Bayern gleichzeitig für das steht, was die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung seit über 160 Jahren ausmacht: Hilfe über Grenzen hinweg, Zusammenhalt und gelebte Menschlichkeit.

Begleitet wurde die Übergabe von hochrangigen Gästen aus dem Deutschen Roten Kreuz und dem Bayerischen Roten Kreuz. Neben BRK-Präsident Hans-Michael Weisky nahmen auch die Präsidentin des DRK-Landesverbandes Baden-Württemberg, Barbara Bosch, die Vorsitzende des BRK-Kreisverbandes Neu-Ulm und Oberbürgermeisterin der Stadt Neu-Ulm, Katrin Albsteiger, sowie der Präsident des DRK-Kreisverbandes Ulm, Gunter Czisch, an der Veranstaltung teil.

Für einen besonders eindrucksvollen Rahmen sorgte die Wasserwacht des BRK-Kreisverbandes Neu-Ulm. Mit ihren Booten begleitete sie die Übergabe auf der Donau und machte die Verbindung zwischen den beiden Bundesländern sichtbar.

Im weiteren Tagesverlauf wurde die Fackel durch die Bereitschaften des BRK-Kreisverbandes Neu-Ulm begleitet. Dabei präsentierten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer die Vielfalt und Leistungsfähigkeit des Bayerischen Roten Kreuzes vor Ort.

Am Abend wurde die Fackel schließlich an den BRK-Kreisverband Landsberg am Lech weitergegeben, der die nächste Etappe der Fiaccolata in Bayern gestaltet.

Die Fiaccolata erinnert an die Ursprünge der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Jedes Jahr wird die Fackel als „Licht der Hoffnung und Menschlichkeit“ von Ehrenamtlichen durch zahlreiche Regionen Europas getragen, bevor sie ihr Ziel im italienischen Solferino erreicht – dem Ort, an dem die Idee des Roten Kreuzes ihren Ursprung fand.

Mit der Übernahme der Fiaccolata durfte der BRK-Kreisverband Neu-Ulm Teil dieser besonderen Tradition werden und ein sichtbares Zeichen für Menschlichkeit, Solidarität und ehrenamtliches Engagement setzen.