DRK-Kleidercontainer Foto: A. Zelck / DRKS
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BRK-Kleidercontainer

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Altkleider gehören nicht in den Müll – denn Altkleider helfen zu helfen. Jeder Deutsche kauft pro Jahr rund 12 kg neue, modische Kleidung. Doch wohin mit der alten Kleidung? Ein Teil der gut erhaltenen Kleiderspenden geht in die Katastrophenschutzlager des BRK. Dort wird die Kleidung sortiert, aufbereitet und weitergegeben.

  • Was geschieht mit der gespendeten Kleidung?

    Den größeren Teil, meist beschädigte Textilien und nicht mehr tragbare Textilien, gibt das Rote Kreuz an eine Verwertungsgesellschaft, die die wertvollen Rohstoffe weiterverarbeitet.

    Fünf Prozent der gesammelten Kleidung werden in zentralen Katastrophenschutzlagern nach Klimazonen getrennt bereit gehalten.

    Leider landen viele Tonnen gebrauchte Kleidung im Hausmüll, vergrößern den Müllberg und stellen eine Belastung für die Umwelt dar. Denn vielen Bundesbürgern ist nicht bekannt, dass Textilien mit synthetischen Stoffen wie Polyester oder Polyamid laut deutschem Abfallgesetz als Sondermüll einzuordnen sind.

  • Katastrophenschutzlager

    Im Katastrophenschutzlager bevorratet wie Kleider, um bei Bedarf nationale oder internationale Hilfe leisten zu können. Wir erwähnen hier ausdrücklich, dass aus diesem Katastrophenschutzlager zuletzt im Jahre 1998 gebrauchte Textilien in ein Katastrophengebiet geliefert wurden. Es ist heute meist effizienter, in der Nähe eines Katastrophengebietes die notwendigen Gebrauchsgüter zu kaufen und in das betroffene Gebiet zu bringen. Deshalb haben wir diese Katastrophenbevorratung in den letzten Jahren deutlich reduziert, halten jedoch einen Mindestbestand vor, um jederzeit reagieren zu können. Dieser Mindestbestand wird ständig ausgetauscht. Aus dem Verkauf dieser zur Katastrophenhilfe bevorrateten gebrauchten Textilien finanzieren wir soziale Projekte im Inland und Hilfsprojekte des BRK im Ausland.

    Der Kreisverband Neu-Ulm ist seit langem und wird auch weiterhin in der internationalen Armenhilfe tätig sein. Hier versorgen wir DIREKT oder indirekt (mit kooperierenden Partnern aus dem karitativen Bereich) Menschen in Armenregionen (z. B. Rumänien oder Armenien) mit Kleider und gespendeten Waren aller Art. 

  • Verwertungsgesellschaft

    Grundsätzlich versuchen die Textilhändler so viel Kleider wie möglich direkt der Wiederverwendung zuzuführen. 

    Textilien, die für die Wiederverwendung nicht benutzt werden können, sind jedoch für den Müll viel zu schade. Sie tragen dazu bei, wertvolle Rohstoffe einzusparen. So werden aus nicht mehr verwendbaren Textilien Dämmstoffe für die Auto- und Elektroindustrie. Sie werden zu Industrieputzlappen geschnitten und sind Bestandteil bei der Herstellung neuer Teppichböden. Im günstigsten Fall wird sogar ein neuer Pullover daraus.

    Von der verkauften Ware bleiben 20% in Deutschland. Weitere 21% bleiben im restlichen Europa, 19% gehen nach Asien und 37% gehen in den gesamten afrikanischen Kontinent, der Rest von 3% geht in sonstige Länder.

    Unser Partner, die Fa. Gläser Textil, Ulm ist ein regionales und zertifiziertes Traditionsunternehmen, welches einen fairen Handel mit diesen Waren betreibt!

    Durch den Gebrauchtkleidermarkt entstanden viele Arbeitsplätze in Entwicklungsländern. Es werden auch dort Fahrer, Sortierer, Näher und die vielen kleinen Händler gebraucht, um die Ware zu verteilen. Viele Menschen leben von den gebrauchten Kleidern aus Europa!

    Man sollte auch nicht vergessen, dass der Altkleidermarkt in Deutschland für ca. 11.000 Arbeitsplätze sorgt. Viele davon sind Arbeitsplätze für Menschen mit keiner oder geringer beruflicher Qualifikation.

    Wir sind uns sicher: Weder die Kleiderspender noch die sammelnden Organisationen müssen ein schlechtes Gewissen haben! 

Wenn Sie für Ihre Kleiderspende unsere Kleidercontainer nutzen, bitten wir Sie wirklich nur um die Abgabe von Textilien, Decken, Federbetten und Haushaltswaren wie z.B. Badtextilien, Bettwäsche oder Taschen. Schuhe sollen bitte paarweise gebündelt werden.

Andere Gegenstände wie z.B. 

  • Matratzen
  • Schneidereiabfälle
  • nasse oder verschmutzte Ware
  • sowie Teppichedürfen

nicht in die Container geworfen werden.

Wir betonen und verschweigen es nicht: Nicht alle abgegebenen Textilien werden in den Katastrophenschutzlager und Kleiderläden benötigt. Unterstützen Sie finanziell unsere ideelle und satzungsgemäße Arbeit VOR ORT mit Ihrem Einwurf in den faircollect®-Container mit Kennzeichnung des Bayerischen Roten Kreuzes, Kreisverband Neu-Ulm. Ihre Spende hilft uns helfen!

Alternativ können Sie auch Ihre Kleidung direkt in der Kreisgeschäftstselle abgeben.

BRK Neu-Ulm
Pfaffenweg 42
89231 Neu-Ulm