Blutspende-Truck bei Möbel Inhofer
Blut spenden bei Möbel Inhofer in Senden kann man noch bis Samstag (18.06.2011) täglich von 13 bis 19 Uhr.
Auf dem Parkplatz von Möbel Inhofer in Senden steht seit gestern und noch bis Samstag ein Blutspendemobil. Prinzessin Christa von Thurn und Taxis, die Präsidentin des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), eröffnete die große Blutspendeaktion. Fünf Tage lang haben Freiwillige hier Gelegenheit, zu helfen. Denn Blutspenden, stellte die BRK-Präsidentin heraus, sei „die einfachste Form, Leben zu retten“.
Bis Samstag, 18. Juni, parkt das Blutspendemobil des BRK vor dem Einrichtungshaus. „Gerade jetzt in der Urlaubszeit und leider ganz aktuell wegen der dramatischen EHEC-Fälle wird dringend Spenderblut benötigt. Daher unterstützen wir die Aktion“, sagte Dr. Peter Schorr von der Geschäftsleitung von Möbel Inhofer.
Zur Blutspendeaktion kam Prinzessin Christa von Thurn und Taxis gestern pünktlich zum Weltblutspendetag. Die Präsidentin des Bayerischen Roten Kreuzes startete die Aktion gemeinsam mit Neu-Ulms Oberbürgermeister Gerold Noerenberg, Michael Gorum, Gebietsreferent des BRK-Blutspendedienstes, und Stefan Kast, dem stellvertretenden Geschäftsführer des BRK-Kreisverbands Neu-Ulm.
Mit gutem Beispiel vorangegangen
Den Auftakt bei der Blutspendeaktion machte gleich die Lebensgefährtin von August Inhofer, Armgard Lorenz. Sie ging mit gutem Beispiel voran. Auch für sie war es das erste Mal.
Andere wiederum sind beim Blutspenden schon „alte Hasen“. So wie Hannelore Gottwald aus Ludwigsgfeld zum Beispiel. Sie arbeitet selbst ehrenamtlich für das Rote Kreuz – seit 28 Jahren. Die gelernte Damenschneiderin hatte einmal einen Lehrgang zur Schwesternhelferin gemacht – und das weckte ihr Interesse. Ihre Kollegin Marietta Berger aus Ulm hingegen ist erst das dritte Mal dabei. Die 60-jährige Krankenschwester ist gerade in Rente gekommen und hat sich sofort einen ehrenamtlichen Job gesucht. Zusammen mit den Kollegen werden sie und Hannelore Gottwald die Sendener Blutspendeaktion in dieser Woche betreuen. Christa von Thurn und Taxis bezeichnete die Gemeinschaft der Blutspender als größte freiwillige Bürgerinitiative. „Jeder gibt das Kostbarste ab, was er hat“, erklärte die BRK-Präsidentin. Dies bedeute gelebte Nächstenliebe, Mitmenschlichkeit und Verantwortung.
Gerade die aktuellen EHEC-Fälle hätten gezeigt, wie wichtig es ist, genügend Vorräte an Blut und Plasma zu haben. „Zum Glück gab es nie einen Engpass“, betonte die Prinzessin. Die Menschen in unserem Land könnten sich darauf verlassen, dass sie hervorragende Qualität erhalten, sollten sie einmal eine Blutübertragung benötigen. Angst vor dem Spenden brauche indes niemand zu haben. „Das tut nicht weh.“
BRK-Kreisvorsitzender Gerold Noerenberg lobte die Aktion und die Hilfsbereitschaft des Sendener Möbelunternehmens. Besonders dankte er allen ehrenamtlichen Helfern und natürlich allen Spendern.
Info: Blut spenden darf jeder gesunde Mensch zwischen 18 und 69 Jahren über 50 Kilo Körpergewicht. Vor der Spende sollte er zwölf Stunden lang keinen Alkohol getrunken haben. Weitere Fragen beantworten Fachkräfte vor Ort.
Artikel aus der NUZ (15.06.2011)
Video zum Weltblutspendetag bei Möbel Inhofer



